Methodik

AfterVote.ch ist eine Beobachtungsstelle der Schweizer Demokratie, die die Argumente aus den Abstimmungskämpfen eidgenössischer und kantonaler Vorlagen mit den in den Folgejahren beobachteten Fakten konfrontiert. Jedes Dossier folgt derselben Methode.

Drei Grundsätze

Unabhängigkeit und Neutralität. AfterVote ist keiner Partei verbunden. Die Urteile betreffen die Abstimmungsargumente, nicht das Abstimmungsergebnis. Wir sagen nie, ob eine Vorlage hätte angenommen oder abgelehnt werden sollen — wir überprüfen, was behauptet wurde.

Strikte Überprüfbarkeit. Wir behandeln nur überprüfbare Argumente, also solche, die sich an seit der Abstimmung beobachteten Fakten messen lassen. Rein kontrafaktische Prognosen («was ohne die Massnahme passiert wäre») werden grundsätzlich ausgeklammert — sie können naturgemäss weder bestätigt noch widerlegt werden.

Zitierte Quellen. Jedes Urteil stützt sich auf eine oder mehrere öffentliche Quellen (BFS, EDA, SNB, EGMR, Parlament etc.), die unter dem jeweiligen Argument ausdrücklich angegeben sind. Jede sachliche Aussage muss auf ihre Quelle zurückführbar sein.

Die vier Urteile

Aufbau eines Dossiers

Alle Dossiers folgen demselben Aufbau: Kontext, Akteure und Persönlichkeiten, Argumente DAFÜR und DAGEGEN mit Urteilen, Faktenbilanz mit Quellen, redaktionelle Analyse. Diese Struktur ist bewusst von Dossier zu Dossier identisch, um Vergleich und Lektüre zu erleichtern.

Angenommen oder abgelehnt

Je nach Abstimmungsergebnis fällt das «Überprüfbare» unterschiedlich aus:

Aktualisierung

Die Dossiers werden aktualisiert, wenn neue Fakten dies rechtfertigen. Wenn Sie einen Fehler, eine fehlende Quelle oder ein vergessenes Argument bemerken, schreiben Sie uns über die Kontaktseite.